13 Jubelpaare feierten ihr Ehejubiläum


Die Pfarrei und der Pfarrgemeinderat Parkstetten haben am vergangenen Samstag wieder alle Ehepaare eingeladen, die dieses Jahr ein rundes Hochzeitsjubiläum gefeiert haben. 13 Paare folgten dieser Einladung und feierten bei einem feierlichen Gottesdienst ihr langjähriges Zusammensein.

Schon vor der Liturgiefeier hieß PGR-Sprecher Wals Johann alle Jubelpaare ganz herzlich willkommen.

Dabei brachte er zum Ausdruck: „Egal, ob 10 oder 60 Jahre verheiratet, jedes dieser Jubiläen ist und hat was Besonderes an sich und sollte deshalb auch gebührend gefeiert werden. Das Ehejubiläum sei aber nicht nur ihre ganz persönliche Feier, es ist auch die Feier der gesamten Pfarrgemeinde. Dabei könne man die Gelegenheit nutzen, sich wieder neu zu besinnen und Gott, sowie dem Ehepartner – Dank – zu sagen, fügte Wals noch an. 

Viele konnten dieses Jahr dabei ihre silberne, goldene oder sogar diamantene Hochzeit feiern, und somit auf 25, 50 und gar 60 Ehejahre zurückblicken. Der PGR-Sprecher zeigte sich sehr erfreut darüber, dass doch 13 Ehepaare der Einladung gefolgt waren, und drückte zugleich sein Bedauern darüber aus, dass die Feier dieses Jahr in eine ganz „besondere Zeit“ falle, dass eben wegen dieser Corona-Pandemie der schon traditionelle Sektempfang und das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim so nicht möglich war. Doch trotz dieser harten Einschränkungen wollte die Pfarrei das Ehejubiläum mit den Jubilaren unbedingt gemeinsam begehen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, Gott und dem Lebenspartner für die gemeinsamen Jahre zu danken. Dazu wünschte er allen Paaren noch viele schöne Momente des gemeinsamen Glückes. Mit diesen Worten beendete der PGR-Sprecher Wals Johann seine ganz persönlichen Gedanken.

Die folgende Liturgiefeier stand dann ganz im Zeichen der Ehejubilare. Pfarrer Meier begann seine ansprechende, sowie auch sehr nachdenkliche Predigt mit den Worten: „Wer ist er? Wer ist dieser Johannes?“ Danach ging er näher auf das Leben und Wirken dieses „Johannes“ ein. Unter anderen bezeichnete er „Johannes“ als Freund des Bräutigams und die Braut steht dabei für den „Bund Gottes“. Dieser „Bund Gottes“ steht für den Ehebund, erklärte er den Ehejubilaren. Dabei stellte Pfarrer Meier den Vergleich an, dass die Braut und der Bräutigam genauso wie „Johannes der Täufer“ und der „Bund Gottes“ fest zusammengehören. Das gab er zum Abschluss seiner Predigt allen Jubelpaaren als Botschaft mit.
Nach der Predigt dankten die Jubelpaare Gott in einem kurzen Gebet zur Erneuerung des Eheversprechens und Pfarrer Meier sprach danach ein Segensgebet für alle versammelten Ehepaare.

Der Dankgottesdienst wurde musikalisch von der Reißinger Stubenmusik mit Gesang umrahmt und somit feierlich gestaltet. Am Ende des Gottesdienstes lud Pfarrer Meier jedes Jubelpaar einzeln ein, nach vorne zu kommen. Mit einem angedeuteten Handauflegen segnete er jedes Paar und wünschte ihnen für ihre weiteren gemeinsamen Jahre, - Gottes Segen - !
Nach jedem Einzelsegen nahmen dann die Jubilare vom Pfarrgemeinderat eine kleine Geschenktasche der Pfarrei, die mit je 2 Pikkolos, einem Segensspruch, einem Holzherzen befüllt war, und einer Rose, die alle einzeln bereitgelegt waren, als Geschenk zur Erinnerung an dieses Jubiläum in Empfang.

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