Emmausgang in Parkstetten


Am Ostermontag machten sich aus der Pfarreiengemeinschaft Parkstetten und Oberalteich bei herrlichem Frühlingswetter etwa 35 Männer und Frauen auf, um den alten Brauch des „Emmausganges“ wieder neu aufleben zu lassen.

Der Beginn war um 8.30 Uhr bei der Pfarrkirche St. Georg in Parkstetten. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Kilian Saum führte sie ihr besinnlicher Spaziergang durch die Fluren und Auen der erwachenden Natur zur Rothammerkapelle, dann über die Roithofkapelle, wo jeder im stillen Gebet andächtig seine Sorgen der Mutter Gottes darbringen konnte, schließlich zum Feldkreuz und zum Schluss zur Kirche in Reibersdorf. Bei all diesen Stationen wurde ständig innegehalten und es wurden Lesungen, Evangelien, sowie meditative Texte durch einzelne Teilnehmer vorgetragen und dazu die passenden Lieder gesungen. Zum Schluss bedankten sich hier dann Pfarrer Kilian Saum und Pfarrgemeinderatssprecher Johann Wals, der für die Organisation verantwortlich war, bei allen für ihre Teilnahme und ganz ausdrücklich noch bei den Familien Rothammer und Braun für das Bereitstellen und Schmücken der beiden Kapellen. Den Höhepunkt bildete dann der Gottesdienst in der fast voll besetzten Expositurkirche St. Martin in Reibersdorf, wo Pfarrer Kilian Saum symbolisch das „Brot brach“. Nach dem Gottesdienst war dann diese Veranstaltung offiziell zu Ende.

Doch ein Teil der Pilger machte sich dann anschließend zu Fuß Richtung Parkstetten auf den Weg, der sie auf den Flurstraßen entlang, letztendlich zum Gasthaus „Poseidon“ führte, wo die Gruppe dann zum gemeinsamen Mittagessen einkehrte. Nach dem Essen war auch für sie dieser Emausgang zu Ende.

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